Integration

Integrationsangebote

Welche Integrationsangebote es im Kanton Obwalden gibt und wie Sie sich gegen rassistische Diskriminierung wehren können – Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie hier:

Fragen:

01. Was bedeutet Integration?

Ziel der Integration ist es, dass die einheimische und die ausländische Wohnbevölkerung gut zusammenleben. Grundlage dazu bilden die Grundwerte der Bundesverfassung, gegenseitige Achtung und Toleranz. Von Schweizerinnen und Schweizern wird in diesem Zusammenhang Offenheit gegenüber Neuzuziehenden erwartet. Von Migrantinnen und Migranten wird erwartet, dass sie die am Wohnort gebräuchliche Sprache lernen und sich mit den Verhältnissen und Lebensbedingungen in der Schweiz vertraut machen.

Wenn Sie Fragen zum Thema Integration in Obwalden haben, wenden Sie sich bitte an:

Basil Allemann
Kantonaler Integrationsdelegierter
Tel.: 041 666 61 57
E-Mail: basil.allemann@ow.ch
Dorfplatz 4, Postfach 1261, 6060 Sarnen

02. Welche Integrationsangebote gibt es im Kanton Obwalden?

BEGRÜSSUNGSGESPRÄCHE

Alle aus dem Ausland neu zuziehenden fremdsprachigen Personen, die länger als ein Jahr in der Schweiz bleiben, werden im Kanton Obwalden seit April 2015 zu einem Gespräch eingeladen.
Kontakt und Information: Basil Allemann, Tel.: 041 666 61 57, E-Mail: basil.allemann@ow.ch.

BERATUNG und INFORMATIONEN

Alle dem Ausland zugezogenen Personen können sich bei der Fachstelle Gesellschaftsfragen beraten lassen.
Kontakt und Informationen: Basil Allemann, Tel.: 041 666 61 57, E-Mail: basil.allemann@ow.ch.

SPRACHKURSE

Informationen zu Sprachkursen finden Sie hier.

TREFFEN und GESPRÄCHSRUNDEN

  • Multikultureller Frauentreff „Offene Tür“Hier treffen sich Migrantinnen und Schweizerinnen zum gegenseitigen Austausch.
    Kontakt und Informationen: Gaby Ermacora, Tel. 079 502 30 62 oder unter der E-Mail-Adresse: atelier@ermacora.ch .
  • Café International: wöchentlicher Gesprächsaustausch zwischen Personen, die ihre Heimat verlassen mussten.

03. Welche Integrationsangebote gibt es speziell für Frauen?

Im Multikulturellen Frauentreff „Offene Tür“ treffen sich Migrantinnen und Schweizerinnen zum gegenseitigen Austausch. Dabei können Sie neue Bekanntschaften schliessen, Ihre Deutschkenntnisse verbessern und Fragen zu Themen wie Familie, Erziehung, Kultur, Arbeit und Alltag besprechen.

Der Frauentreff „Offene Tür“ findet jeden 1. Mittwochabend im Monat von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr in der Cafeteria Hüetli an der Marktstrasse 5 in Sarnen statt und jeden 3. Donnerstagmorgen im Monat von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr in der Reformierten Kirche am Ennetriederweg 2 in Sarnen.

Mehrmals im Jahr werden auch Ausflüge mit den Kindern zusammen unternommen. Die Treffen, ausgenommen die Ausflüge, sind kostenlos. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Gaby Ermacora unter der Telefonnummer 079 502 30 62 oder unter der E-Mail-Adresse: atelier(at)ermacora.ch .

In den Femmes-Tische-Gesprächsrunden können sich Frauen in ihrer eigenen Sprache zu Themen wie Gesundheit, Budget, Kindererziehung und vielem mehr austauschen.  In Obwalden finden Femmes-Tische-Gesprächsrunden in den Sprachen Spanisch, Albanisch, Portugiesisch, Türkisch, Russisch, Tamilisch, Farsi, Kurdisch, Arabisch und Tigrinja statt. Die Treffen sind kostenlos. Sie können auch selbst Moderatorin oder Gastgeberin von Femmes-Tische werden. Für die Anmeldung zu Femmes-Tische oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an Gaby Ermacora, Tel.: 079 502 30 62, E-Mail-Adresse: femmestische.ow(at)gmail.com.

Allgemeine Informationen zu FemmesTische in der Schweiz finden Sie hier.

04. Wie kann ich mich gegen rassistische Diskriminierung wehren?

In der Schweiz ist es verboten, Menschen öffentlich aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder religiösen Gruppe in einer Art anzugreifen oder zu diskriminieren, welche die Menschenwürde verletzt. Auch die Verweigerung einer öffentlich angebotenen Leistung ist verboten. Die rassistische Diskriminierung gilt laut Strafrecht als ein Offizialdelikt, wenn die Handlung in der Öffentlichkeit erfolgt. Wenn Sie in Obwalden Opfer rassistischer Diskriminierung geworden sind, wenden Sie sich bitte an die Fachstelle Gesellschaftsfragen.

Informationen zum Thema findet man auch im Rechtsratgeber «Rassistische Diskriminierung». Er wird von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung herausgegeben und ist kostenlos hier erhältlich.

Weitere Informationen zum Thema Diskriminierung erhalten Sie hier.

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