Häufiges Fernsehen und Computerspielen kann zu Konzentrationsproblemen führen. Auch die Leistung in der Schule wird negativ beeinflusst. Kinder verlernen unter Umständen, mit gleichaltrigen Kindern etwas zu unternehmen oder sich zum Zeitvertreib selber etwas auszudenken. Nicht selten müssen sie dabei durch eine Phase der Langeweile. Das kann eine wichtige Erfahrung sein. Auch können daraus kreative Ideen entstehen. Kurz: Kinder mit hohem Medienkonsum können passiv werden und viele wichtige Gelegenheiten für ihre gesunde Entwicklung verpassen.

Fernsehen und Games sind aber nicht nur schädlich. Es gibt spannende und lehrreiche Fernsehsendungen. Und bei den Games finden sich Spiele, welche die Geschicklichkeit und das Denken fördern. Es ist wichtig, dass Sie klare Regeln abmachen, wann und wie lange Ihr Kind fernsehen oder gamen darf.

Die Elternbildung Schweiz gibt für den Medienkonsum von Kindern folgende Richtwerte vor:

  • 1. bis 3. Klasse: ca. 30 Minuten pro Tag
  • 4. bis 6. Klasse: ca. 1 Stunde pro Tag
  • Oberstufe: ca. 2 Stunden pro Tag

Sowohl beim Fernsehen als auch bei Games gilt: Eltern sollten wissen, was ihr Kind schaut oder spielt. Nur so können sie überprüfen, ob die Sendungen oder Games dem Alter des Kindes angemessen sind. Bei Fragen kann mit den zuständigen Schulsozialarbeitern der Gemeinde (falls vorhanden) Kontakt aufgenommen werden.

Weitere Links zum Thema:

www.elternet.ch: informative Website, die Eltern in der Medienerziehung ihrer Kinder unterstützen möchte.

www.jugendundmedien.ch: informative Website, die nützliche Tipps betreffend Jugendliche und Medien erteilt.

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