Das Christentum ist die am weitesten verbreitete Religion im Land, vornehmlich vertreten durch die römisch-katholische und die protestantische Kirche. In den einzelnen Kantonen dominiert jeweils eine der beiden Konfessionen. Im Jahr 2013 waren 38 Prozent der Bevölkerung katholisch und etwa 26 Prozent protestantisch. Anderen christlichen Glaubensgemeinschaften gehörten 5.8 Prozent an.

In der Schweiz werden aber auch andere Religionen praktiziert: Musliminnen und Muslime machten 2013 5,1 Prozent der Wohnbevölkerung aus. Zu den jüdischen Gemeinschaften zählten 0,2 Prozent. Anderen Religionsgemeinschaften, beispielsweise hinduistischen oder buddistischen, gehörten 1,3 Prozent der hier lebenden Menschen an. Über 22 Prozent bezeichneten sich als konfessionslos.

In der Schweiz sind Kirche und Staat getrennt. Das Recht auf Glaubens-, Gewissens- und Kulturfreiheit ist in der Bundesverfassung fest verankert. Jeder Mensch hat also das Recht, frei zu entscheiden, ob er gläubig sein möchte und welche Religion er praktizieren will oder nicht. Man darf seinen Glauben oder die Religion auch wechseln, seine Überzeugungen frei äussern und ausleben. Das gilt für Einzelne genauso wie für Glaubensgemeinschaften. 

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