01. Wann brauche ich welche medizinische Versorgung?

Wenn Sie leichte Beschwerden haben, können Sie in einer Apotheke um Rat fragen. Dort bekommen Sie wenn nötig Medikamente, für die kein Arztrezept nötig ist.

Wenn Sie starke Beschwerden haben, gehen Sie am besten zuerst zu Ihrem Hausarzt oder zu Ihrer Hausärztin. Er oder sie ist die erste Ansprechperson, wenn Sie krank sind. Sie sind für die Vorsorge und Behandlung des ganzen Körpers ausgebildet. Von dort aus werden Sie, wenn nötig, an einen Spezialarzt oder an eine Spezialärztin überwiesen. Fragen Sie Ihre Krankenkasse, wenn Sie Genaueres dazu wissen möchten.
Auf diesen Internetseiten, können Sie einen Hausarzt oder eine Hausärztin in Ihrer Nähe finden:

Ins Spital geht man nur in Notfallsituationen! Sie können aber auch vom Hausarzt oder von der Hausärztin dahin überwiesen werden. Gründe dafür können Untersuchungen, eine Operation oder eine Therapie sein. Denken Sie an Ihre Krankenkassenkarte, wenn Sie einen Termin im Spital haben.
In der Schweiz gibt es unterschiedliche Arten von Spitälern:

  • Öffentliche Kantonsspitäler: Dorthin überweist Sie Ihr Arzt oder Ihre Ärztin an erster Stelle, wenn Sie keine Spezialklinik benötigen. Das Kantonsspital Obwalden befindet sich in Sarnen.
  • Private Spitäler: Diese sind meistens auf einzelne Bereiche spezialisiert. Hier finden Sie eine Übersicht dazu.

Tipp: Der Gesundheitswegweiser Schweiz hilft Migrantinnen und Migranten, sich im schweizerischen Gesundheitssystem zurechtzufinden und ist in 18 Sprachen erhältlich.

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