Der Kanton Obwalden liegt in der Mitte der Schweiz. Er grenzt an die Kantone Bern, Luzern, Nidwalden und Uri.

Obwalden erstreckt sich über eine Fläche von 490,49 Quadratkilometern und ist in sieben Gemeinden aufgeteilt. Der Hauptort des Kantons ist Sarnen. Der Kanton Obwalden grenzt mit der Gemeinde Alpnach an den Vierwaldstättersee (mit dem Alpnachersee als Seitenarm des Vierwaldstättersees). Weitere grosse Seen sind der Sarnersee, der Lungerersee, der Melchsee und der Wichelsee. Der höchste Punkt Obwaldens ist der Titlis in Engelberg mit 3‘239 Metern über Meer. Der tiefste Punkt liegt am Vierwaldstättersee mit 434 Metern über Meer. Im Kanton Obwalden bei der Älggi-Alp befindet sich zudem der Mittelpunkt der Schweiz.

Ende 2019 zählte der Kanton Obwalden 38‘115 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Anteil Ausländerinnen und Ausländer betrug etwa 13,6%.

Der Kanton Obwalden ist Teil der Innerschweiz beziehungsweise Zentralschweiz zusammen mit den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Nidwalden und Zug. Das städtische Zentrum dieser Schweizer Grossregion ist Luzern.

In der alten Bundesverfassung ist Obwalden als Halbkanton aufgeführt und wird zusammen mit dem Halbkanton Nidwalden als Unterwalden bezeichnet. Seit der Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird Obwalden jedoch als selbständiger Kanton aufgeführt. Er gilt rechtlich als gleichgestellter Kanton. Allerdings mit der Einschränkung, dass ihm wie auch den anderen Halbkantonen der Schweiz bei der Vertretung im Ständerat und bei der Ermittlung des Ständemehrs beim obligatorischen Referendum nur halbes Gewicht zukommt. 

Das Wappen des Kantons Obwalden ist ein einbärtiger, rechtsgewendeter Schlüssel. Im oberen Teil des Wappens ist der Schlüssel weiss und er liegt auf rotem Grund, während der Schlüssel im unteren Teil des Wappens rot ist und auf weissem Grund liegt.

Die wichtigsten Informationen zum Kanton Obwalden finden Sie hier.

Wenn Sie mehr über die Geschichte des Kantons Obwalden wissen möchten, lesen Sie hier weiter.

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