Im Jahr 1291 schlossen sich laut Überlieferung die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden zu einem Bund zusammen. Dies wird als Grundstein zur alten Eidgenossenschaft angesehen. In diesem Zusammenhang ist der so genannte Rütlischwur überliefert. Das Rütli ist eine Wiese am Vierwaldstättersee. Auf dieser Wiese sollen sich damals die Vertreter der drei Urkantone getroffen haben. Sie legten den Schwur ab, sich gegen die Habsburger zu einem Bund zusammenzuschliessen. Diesem Bund traten dann im Laufe der Jahrhunderte weitere Kantone bei.

Die Gründung der modernen Schweiz geht auf das Jahr 1848 zurück. Damals nahm eine Mehrheit der Kantone die Bundesverfassung als Grundgesetz an und schuf damit den modernen Bundesstaat. In der Bundesverfassung war unter anderem geregelt, dass gewisse Bereiche wie Militär, Zölle oder das Post- und Münzwesen zentralisiert und vereinheitlicht wurden; aber auch die Autonomie der Kantone hat man in der Verfassung verankert.

Der Nationalfeiertag ist der 1. August. An diesem Tag sollen die drei Urkantone auf dem Rütli den Bund beschworen haben. An vielen Orten in der Schweiz wird der Nationalfeiertag mit Festumzügen, Ansprachen und Feuerwerk gefeiert. Die Nationalhymne ist der «Schweizerpsalm».

Weitere Informationen:

Kurzer Überblick über die Schweizer Geschichte
Bundesverfassung (verschiedene Sprachen)
Text und Hörprobe der Schweizer Landeshymne

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